Dietmar08Unsere Exkursion zum Thema "Schrott"

führte uns am 29. April an zwei verschiedene Orte

Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass in diesem Falle das Wort "Schrott" liebevoll gemeint ist und es sich jeweils um Schönes und Vergängliches aus alter Zeit handelt.

Wir trafen uns also um 8.30 Uhr und fuhren zunächst nach Bruchsal- Heidelsheim zu einem Antik-Markt. Dort angekommen durften wir nach Herzenslust alles fotografieren was wir wollten. Es g a b hier einfach a l l e s. Autos, Möbel, Türen, Fenster, Keramik, Spielzeug, Bücher, Geschirr, Metall, Gartengeärte - alles in allen Variationen ! Nachdem wir uns dann in einer nahen Bäckerei gestärkt hatten fuhren wir zu unserem 2. Ziel an diesem Tag...



Die "Raußmühle" in Eppingen

Dies ist eine Mühle die erstmals 1334 urkundlich erwähnt wurde. Besonders bemerkenswert ist, dass der Hof der Mühle noch über das Originalpflaster verfügt und der mehr als 200 Jahre unbekannte und zugeschüttete Brunnen, der sich heute als Rekonstruktion im Stil des 15.-16. Jahrhunderts zeigt. Hierfür wurden nur originale Baumaterialien aus jener Zeit verwendet. Heute stellt sich die Raußmühle als 3-Seit-Anlage dar, die auf ihrer offenen Seite von der Elsenzaue geschützt wird. Dass dieses Ensemble in den 70er Jahren als Schrottplatz und Gastarbeiterwohnheim benutzt wurde, ist heute nicht mehr zu erahnen. Vielmehr gewinnt man meist den Eindruck, die Zeit sei hier einfach stehen geblieben. Zur Mühle gehört heute ein Museum mit Exponaten aus Schuhmacherei, Wagner, Schmiede oder Drechslerei ....und und und...

Gegen 12.30 Uhr erwartete uns der Besitzer, Herr Frank Dähling, bei der Mühle. Nach einer kurzen Begrüßung hat er uns s e i n e Mühle und das Museum während einer Führung vorgestellt, wir erhielten sehr viel Information über den Werdegang und die Nutzung der Mühle. Alle unsere neugierigen Fragen wurden von ihm ausführlich beantwortet und wir konnten auch schon währenddessen fleißig fotografieren. Herr Dähling erwies sich als "wandelndes Lexikon", denn er konnte uns jedes noch so kleine Detail erklären.

Nach der Führung haben wir uns im Hof der Mühle an einem vorbereiteten Imbiß gestärkt und bei netten Gesprächen und weiteren Infos die Eindrücke Revue passieren lassen. Danach schwärmten wir dann nochmals aus, um individuell die Mühle in jedem Winkel zu entdecken und zu fotografieren.

Gegen 18.00 Uhr fuhren wir mit neuen Eindrücken und randvollen Speicherkarten wieder zurück zu unserem Treffpunkt.

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