Karin Luttmer




An der Fotografie fasziniert mich,
den Augenblick einzufangen und
eine Stimmung, ein Detail oder eine
Bewegung, vom menschlichen Auge
kaum wahrnehmbar, in ihrer ganzen
Schönheit sichtbar zu machen.






Bereits in jungen Jahren bin ich dieser Faszination erlegen. Ich fotografierte, um Augenblicke festzuhalten, die sonst in Vergessenheit geraten wären.

Beruf, Familie und andere Hobbys ließen dann aber lange Zeit wenig Raum für mein fotografisches Interesse, das sich darauf beschränkte, Urlaubsreisen im Bild zu dokumentieren. Das änderte sich 2010, als ich mich der Fotografie, die mich über Jahrzehnte bloß nebenher begleitet hatte, wieder verstärkt widmete und in die Welt der neuen digitalen Möglichkeiten eintauchte, um sie zu erkunden und zu erproben.

Da eröffnete das Fotografieren von Tieren ausgesprochen reizvolle Ansätze, die neue Technik auszuloten. Gute Tierfotografie ist eine große Herausforderung. Sie setzt auf das Glück des Augenblicks, das sich demjenigen erschließt, der Zeit und Geduld aufbringt und die Motive und Situationen erkennt, die unbedingt ins Bild gerückt werden sollten. Besonders die Pferdefotografie hat es mir angetan. Mit Pferden bin ich aufgewachsen, mein zweites großes Hobby ist die Reiterei. Pferde sind mir ans Herz gewachsen. Meine Freude ist groß, wenn es mir gelingt, ihre Sanftmut und Schönheit im Bild einzufangen.

Allerdings vernachlässige ich darüber die Landschafts- und Reisefotografie mit ihren vielfältigen Aspekten und Dimensionen genauso wenig wie die Makrofotografie, die große Chancen für mich bereithält.

Geradezu experimentell wird es, wenn ich meine Bilder am Computer bearbeite. Das hält große Überraschungen und fantastische Kreationen für mich bereit. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Aber gilt das nicht für alles Fotografieren? Ich kann mir so viele Bilder von der Welt machen.

Faszinierend!

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