Mathes RainerRainer Mathes

Zur Fotografie kam ich über meine Eltern, die gelegentlich selbst fotografierten und neben ihrem Lebensmittel- und Schreibwarengeschäft in den 1960-er Jahren auch Schwarzweißfilme von Urlaubsgästen entwickelten und Abzüge erstellten. Hierbei half ich häufig mit. Noch während meiner Lehrzeit kaufte ich mir meine erste Kamera, eine Agfa-Flexilette.

Inspiriert von den Fotos der Zeitschrift „TWEN“ fing ich an zu fotografieren. Mit der Zeit erweiterte sich mein fotografisches Blickfeld und Fotos der amerikanischen Westküsten-Fotografen rückten in meinen Fokus. 1975 richtete ich eine Schwarzweiß-Dunkelkammer ein und kaufte eine Spiegelreflexkamera.

Foto- und Laborkurse an der VHS vermittelten mir entsprechende Kenntnisse, auch um Bilder zu verfremden. Besonderen Reiz hatte das Experimentieren mit Lithfilm und allen möglichen Tonern. 1982 war ich Gründungsmitglied des VHS-Fotoclub Reflex 82, Meckesheim.

Inzwischen hatte ich meine Ausrüstung um Mittelformatkameras ergänzt und der klassischen Schwarz-Weiß-Fotografie galt jetzt mein Hauptinteresse. Lange Zeit versuchte ich, die aufkommende Digitale Revolution zu ignorieren, aber 2002 war es dann soweit. Ich kaufte mir –mehr zum Spaß- eine 1,3 MP-Kamera. Aus diesem Spaß wurde Ernst und ich fotografierte fortan nur noch digital. Die Dunkelkammer wurde aufgelöst und durch Photoshop ersetzt.

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